Wie komme ich zu einer Idee...dies für viele Menschen der schwierigste Part, wenn Sie etwas Eigenes machen wollen.

Der einfachste Weg wäre, eine Form zu finden, die mich an dieses oder jenes erinnert. Wir kennen dieses Spiel beim Betrachten einer Wolkenformation, finde den Pudel.... und schwups ah ja, dann sieht man ihn plötzlich.

Also ab in den Wald oder auf die nächste Streuobstwiese zum Fundholz finden. Das gleiche gilt für Steine und alles andere, was zu einer Skulptur werden könnte.

Diese Findlinge werden einfach nur erst einmal überarbeitet, dabei arbeitet unser Gehirn automatisch immer mit und sucht nach Begrifflichkeiten, die es in dem Objekt erkennen und diesem zuordnen möchte.

Es gibt verschiedene Stufen, auf denen weiter gearbeitet werden kann.

Zum einfachsten gehört es, nur das Objekt zu glätten und seiner ursprünglichen Form einen würdigen Rahmen zu geben. So kann man die Schönheit der glatten Holzoberfläche nachspüren.

Die nächste Stufe kann sein, die vorhandene Form zu betonen, indem man die Höhen und Tiefen betont und das Objekt von Nebensächlichkeiten zu befreit.

Werde ich mehr figürlich oder gehe ich zur Abstraktion über? 

Diese und weitere Fragen tauchen auf dem Weg zu unserer Skulptur auf, aber bleiben wir beim sich inspirieren lassen. Vertrauen wir unserem Gehirn, es kann viel mehr als wir glauben, sobald wir in der Arbeit stecken, hilft es uns unablässig, mit seiner Kraft Dinge benennen und erkennen zu wollen. Spätestens nach einer Nacht sieht man die Form, die entstehen will.

Eine völlig andere Geschichte ist es, wenn ich eine Vorlage habe.

Hier muss ich dringend darauf hinweisen, dass gute Fotos aus verschiedenen Perspektiven verwendet werden sollten und mindestens Din A4 Format haben sollten.

Und bitte keine schlecht aufgelösten briefmarkengroßen Bilder aus den Internet ausdrucken, darauf erkennt man nichts wirklich.

Aber auch das kann inspirierend wirken.

Schwieriger wird es, wenn ich nur einen Stamm oder einen Steinblock vor mir habe, ich müsste sozusagen die Form schon im Stamm/Block sehen und nur wegschlagen, was nicht zur Form gehört. Und tatsächlich, so einfach ist es, wenn man 30 Jahre geübt hat. Ansonsten sitze ich wie ratlos vor einen weißen Blatt Papier, das kann Schockstarre hervorrufen, und was hilft dann, wenn einem gar nichts einfällt?

Einfach anfangen, das bestehende Format zu stören, indem man die Rinde runter macht oder die Ecken weg schlägt. Und schon beginnt das Eis zu schmelzen und langsam bahnt sich ein Gefühl für den Weg an, der zur Form führt.

Ob ich als Bearbeiter damit einverstanden bin, steht auf einem anderen Blatt Papier... 

Erfahrungsgemäß tut man sich leichter, wenn man mit der Form arbeitet und nicht gegen sie. Es sollte ein Dialog werden, der sich einem über das Begreifen und Fühlen durch die Hand erschließt.

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